Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) –
eine Erfolgsgeschichte für Nordrhein-Westfalen

rund01Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Dienst junger Menschen für die Gesellschaft. Das FSJ unterstützt einerseits die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Freiwilligen und erhöht andererseits das Verantwortungsbewusstsein der Freiwilligen für die Gesellschaft, fördert soziales Lernen und den Erwerb sozialer Kompetenzen.

Der Freiwilligendienst, aus dem später das Freiwillige Soziale Jahr hervorgegangen ist, wurde zwischen 1954 und 1964 von der evangelischen und katholischen Kirche entwickelt.

1964 wurde ein Gesetz zur Förderung des FSJ vom Bundestag verabschiedet. Seit 2002 ist es möglich, ein FSJ auch in den Bereichen Kultur, Sport und der Denkmalpflege zu absolvieren. Seit dem 1. Juni 2008 finden sich die Regelungen gemeinsam mit denen des Freiwilligen ökologischen Jahres im Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG).

Freiwilligendienste sind sie eine besondere Form zivilgesellschaftlichen Engagements mit ausgeprägtem Bildungscharakter, die sich eindeutig vom Ehrenamt abgrenzen, sie sind geeignet, soziales Kapital zu bilden, die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung zu fördern und demokratische Kompetenz auszubilden.

In den ersten Jahren nahmen in Deutschland (West) nur einige hundert junge Menschen – überwiegend junge Frauen – die Möglichkeit wahr, sich freiwillig sozial zu engagieren; seit Anfang der 1990er Jahre steigt die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konstant, so dass die Gesamtzahl 2013 bundesweit bei knapp 50.000 Freiwilligen in den Jugendfreiwilligendiensten liegt.

An dieser Entwicklung sind die Träger der Freiwilligendienste in Nordrhein-Westfalen entscheidend beteiligt. Durch ein flächendeckendes Angebot bieten sie von Bonn bis Minden jungen Menschen die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren.

Die politischen Interessen der Freiwilligendienste werden in NRW gemeinsam von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freie Wohlfahrtspflege, vom Landesarbeitskreis FSJ/BFD und dem Landesjungendring wahrgenommen.

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